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Glutenfreie Kokossahnetorte mit Beeren

Diese Beerentorte mit Kokossahne im Naked-Look ist im Sommer mein absoluter Favorit. Den Biskuit mache ich nach dem Rezept meiner Mama – ich verwende lediglich glutenfreies Mehl (am Liebsten von Schär) anstatt des normalen Mehls. Tortenfüllung und Dekoration sind Eigenkreationen, die immer sehr gut ankommen, weil die Torte erstens super dekorativ aussieht, zweitens relativ gesund ist und drittens lecker schmeckt.

 

 

Ich war schon immer auf der Suche nach einem kuhmilchfreien Sahneersatz und bin total happy, dass ich mit der Kokossahne eine so tolle Alternative gefunden habe. Das Rezept für die Herstellung dieser leckeren Creme folgt hier ebenfalls.

 

Rezept für den Biskuit

Zutaten

  • 4 Eiweiß, 4 Eigelb
  • 4 EL heißes Wasser
  • 200g. Zucker (Rohrohrzucker)
  • 100g Mehl (glutenfrei von Schär)
  • 100g Mondamin
  • 1 gestrichener TL Backpulver

Zubereitung

  1. Eigelb mit heißem Wasser schaumig rühren
  2. Eiweiß mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen
  3. Zucker zugeben und verrühren
  4. Mehl, Stärke und Backpulver dazu geben
  5. Eischnee unterheben
  6. Bei ca. 180 Grad etwa 20 Minuten hellbraun backen

 

Rezept für die Kokossahne

Zutaten

  • 400ml Kokosmilch (ich nehme die von Aroy-D, gibts im Asiashop und in guten Supermärkten)
  • 2 EL Johannisbrotkernmehl
  • Sahnesteif

Zubereitung

  1. Kokosmilch in einen hohen Mixbecher gießen und Johannisbrotkernmehl dazu geben
  2. Mit dem ZAUBERSTAB cremig aufschlagen – am Besten immer von unten nach oben ziehen (funktioniert nicht mit dem Rührgerät, nur mit dem Zauberstab)
  3. Sahnesteif unterrühren

 

Die Torte

Zutaten:

  • Beeren: Himbeeren, Erdbeeren, Johannisbeeren, Blaubeeren
  • Erdbeermarmelade
  • Kokossahne

Zubereitung

  1. Den Biskuit einmal längs durchschneiden
  2. Die unter Hälfte (Boden) mit Erdbeermarmelade dünn bestreichen
  3. Die Hälfte der Kokossahne auf darauf verteilen und mit Beeren bestücken
  4. Die obere Hälfte auf den Boden geben und ebenfalls mit Marmelade und Kokossahne besteichen. Für den Naked-Look den Rand nur ganz dünn bis gar nicht bestreichen
  5. Nach Geschmack mit Beeren, Blumen, Schleichergraut, Lavendel o.ä. dekorieren

Guten Appetit 

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Die fast “raw” Schokoladentarte

Hello Ihr Lieben,

wie vor ein paar Wochen auf Instagram versprochen, warten hier einige Rezepte darauf endlich auf den Blog zu kommen. Unter anderem diese unglaublich leckere Schokoladentarte. Das Grundrezept dafür habe ich bei typisch.victor gefunden, der es soweit ich weiß aus dem Kochbuch von “Deliciously Ella” hat.

Allerdings ändere ich eigentlich fast immer alle Rezepte ab, so dass hier etwas Ähnliches, jedoch  kohlenhydratärmeres entstanden ist. So habe ich zum Beispiel den Kokosblütenzucker aus dem Originalrezept durch Erythrit (z.B. Zucker light) und die Haferflocken durch gemahlene Mandeln ersetzt.

Auch für diesen Kuchen braucht ihr übrigens keinen Backofen, lediglich etwas mehr Platz im Kühlschrank, da das gute Stück samt Backform zum Aushärten dort hinein muss.

 

Zutaten:

  • 160g Kokosöl
  • 100g Rohkakao
  • 150g Nussmus (Mandelmus; Erdnussmus, mein Favorit))
  • 90g Ahornsirup
  • 60g Erythrit
  • 200g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • Nüsse für die Deko (Walnüsse, gehackte Mandeln, Pistazien, o.ä.)

 

Rezept:

  • 120g Kokosöl in einem Topf leicht erwärmen, so dass es flüssig wird, dann Rohkakao, 60g Nussmus, 60g Erithrit und 60g Ahornsirup hinzugeben. So lange rühren bis eine homogene Schokoladenmasse entsteht.
  • 200g gemahlene Mandeln mit 40g Kokosöl, 30g Nussmus, 30g Ahornsirup, einer Prise Salz und zwei Esslöffel der Schokomasse mischen.
  • Den entstanden “Teig” in eine Kuchenform oder große Schale geben (vorher mit Backpapier auslegen) und mit einem Esslöffel festdrücken bis eine Art Tortenboden entsteht.
  • Den Boden mit 60g Nussmus bestreichen.
  • Die Schokoladenmasse auf den bestrichenen Boden gießen und gleichmäßig verteilen.
  • Je nach Geschmack mit Nüssen, Kokosraspeln o.ä. bestreuen.
  • Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen, dauert mindestens einen Stunde, besser etwas mehr Zeit einplanen.

 

 

 

Guten Appetit!

 

 

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Quinoa-Schoko-Pops

Ihr könnt nicht backen? Dann sind diese “Quinao-Kekse” genau das Richtige für euch, denn hier wird weder gebacken, noch gekocht – ein einfacheres Rezept gibt es eigentlich nicht. Wenn ihr, wie ich, dunkle Schokolade verwendet (mindestens 70%, ich verwende sogar 85%), ist das Ganze sogar richtig gesund.

 

Zutaten:

  • 1 Packung Quinoa-Pops (z.B. von Alnatura)
  • 150-200g Bitterschokolade (ich nehme am liebsten die 85% von Rapunzel)
  • 30g Haselnüsse (am Besten halbiert)
  • 30g Walnüsse (in kleinere Stücke zerbrechen)
  • 30g Rosinen

 

Zubereitung:

  1. Die Schokolade im Wasserbad zum Schmelzen bringen.
  2. Alle anderen Zutaten in eine große Schüssel geben und verrühren.
  3. Die geschmolzene Schokolade in die Schüssel kippen und so lange gut verrühren bis wirklich alle Zutaten in Schokolade getauft sind.
  4. Die Masse auf ein Backblech geben (mit Backpapier, sonst gibts eine Sauerei) und fest drücken oder Häufchen bilden und diese zu flachen Kugeln formen.
  5. 1-2 Stunden Trocknen lassen und dabei nicht die Geduld verlieren. Wenn die Masse richtig fest ist, lassen sich die Kugeln ganz einfach umlegen bzw. man kann aus der entstandenen Platte ohne Probleme Bruchstücke herstellen.

 

Guten Appetit!

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Paleo Cookies mit Schokolade

Dieses Rezept habe ich vor einiger Zeit auf der Suche nach gesunden Keksen selbst auf einem amerikanischen Paleo-Blog gefunden. Wie eigentlich fast bei jedem Rezept habe ich ein paar Kleinigkeiten verändert beziehungsweise hinzugefügt. Die Mengenangaben bei diesem Keksrezept sind in Cups. Ich selbst habe mir schon lange ein Messbecherset bei Amazon bestellt, um Rezepte aus den USA einfacher nachkochen beziehungsweise nachbacken zu können.

 

ZUTATEN

  • 2 Cups gemahlene Mandeln oder 1 Cup gemahlene Mandeln und 1 Cup gemahlene Haselnüsse
  • 1/4 Cup Kokosfett (vegan) oder Butter
  • 3 EL Ahornsirup 0der Xucker light (Erythrit)
  • eine Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • Inhalt einer halben Vanilleschote oder Vanilleextrakt
  • 1/2 Cup Kakaonibs oder 40g gehackte Bitterschokolade (über 70 Prozent Kakaoaanteil)
  • 1/2 Cup grob gehackte Walnüsse

 

Ich mache meinen Teig im Thermomix. Es geht aber selbstverständlich auch mit einem Handrührgerät.

ANLEITUNG

  1. Mandelmehl, Butter/Kokosfett, Ahornsirup, Salz, Backpulver und Vanille zu einer homogenen Masse verrühren.
  2. Kakaonibs und gehackte Walnüsse unterheben.
  3. Den Backofen auf 170 Grad (Umluft) vorheizen.
  4. Mit einem TL Cookies aus der festen Masse ausstechen, aufs Backpapier legen und in Form drücken.
  5. 8-10 Minuten goldbraun backen.

 

 

 

Der Teig reicht etwa für 16 kleine Cookies.

 

 

Im Gegensatz zu manch anderen Keksen werden die Paleo Cookies nicht trocken, sondern bleiben schön weich.

 

Guten Appetit!

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Paleo Granola

Zur Zeit mein absolutes Lieblingsfrühstück: selbstgemachte Paleo Granola auf Kokosjogurt mit frischen Blaubeeren. “Paleo” ist diese Granola, weil ich ausschließlich Saaten und Nüsse verwende, kein Getreide, das in normaler Granola eigentlich immer drin ist. Was ich manchmal mit dazu gebe ist gepuffter Amaranth oder gepoppter Quinoa, allerdings so wenig, dass die paar Kohlenhydrate zu vernachlässigen sind. Außerdem wird die Granola nicht mit Zucker (auch kein Rohrohrzucker), sondern mit Stevia, Xylitol oder Erythrol (jeder wie er am Liebsten mag) gesüßt.

 

ZUTATEN:

  • 50g Walnüsse
  • 50g Mandeln
  • 50g Kürbiskerne
  • 50g Kokoschips
  • 50g Leinsamen
  • 50g Rosinen
  • 1 Eiweiß
  • 2 EL Kokosfett
  • (Für die vegan Version:
  • 50g Apfelmark
  • 1EL Mandelmus
  • 2EL Kokosfett)
  • Stevia, Ahornsirup, Honig oder Xylitol zum Süßen je nach Geschmack
  • 1/2 TL Zimt oder 1TL Kakaopulver

 

 

Die vegane Version mit Mandelmus, Apfelmark und Kokosfett als Klebemittel.

ANLEITUNG:

  • Alle Zutaten zu einer homogenen Masse verrühren. Das geht ganz einfach mit einem Rührlöffel in der Schüssel, kann man aber auch im Thermomix machen. Wer einen Thermomix zum Rühren benutzt, kann die Zutaten damit etwas zerkleinern (Stufe 6, 3 Sekunden).
  • Den Backofen auf 120 Grad C vorheizen, ich verwende Umluft mit Drillfunktion zum Rösten.
  • Die Masse gleichmäßig auf einem Backblech (Backpapier drunter) verteilen, zirka 1cm dick.
  • Je nach Backofen 30-40 Minuten rösten bzw. trocknen lassen.
  • Die gebackene Granola auskühlen lassen, dann in kleine Stücke brechen.

 

Die gebackene Granola nach dem Auskühlen in mundgerechte Stücke zerbrechen. Meist zerbricht sie schon von selbst beim Umfüllen.

 

Schmeckt mit Kokosjogurt aber auch mit Reismilch o.ä..

 

Guten Appetit!

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Banana Cake ohne Zucker

 

Der perfekte Kuchen für Kleinkinder, weil einfach zu essen, zuckerfrei und super lecker. Diesen Kuchen gibt es bei uns immer dann, wenn ich zu viele matschige Bananen habe oder wenn zum Beispiel die Krabbelgruppe zu Besuch kommt.

 

ZUTATEN:

  • 3-5 Bananen (je nach Größe, leicht matschig)
  • 70g Butter
  • 1 Ei (für vegan einfach weglassen)
  • 100g Mandeln gemahlen
  • 100g Mehl, glutenfrei
  • 30g Buchweizen, ganz
  • 30g Mandeln, gehackt
  • 30g Leinsamen, ganz
  • 30g Hanfsamen (optional)
  • 1 TL Backpulver
  • 40-60g Schokolade (70-85 % Kakao)
  • 70g Xylitol oder 50ml Ahornsirup (bei Bedarf, auch ohne ist der Kuchen durch die Bananen schon süß)

 

ANLEITUNG:

  1. Bananen pürieren
  2. Ei, Butter, Xucker/Ahornsirup gut verrühren
  3. Mehl, Mandeln, Backpulver unterrühren
  4. Buchweizen, gehackte Mandeln, Leinsamen unterrühren
  5. Bananen dazu geben und gut verrühren
  6. Schokoladen grob brechen und unter die Masse rühren
  7. Kastenform mit Backpapier auslegen oder fetten
  8. Teig in die Form füllen und bei 180°C 20 Minuten backen
  9. Ofen auf 100°C runterschalten und weitere 25 Minuten backen

 

Guten Appetit!

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Unser Ernährungsdesign

Wie die meisten von Euch wissen, ernähren wir uns schon seit Jahren gluten- und kuhmilchfrei. Dabei gilt die Regel 80:20, das heißt: bei uns zuhause achten wir genau darauf, was wir essen – es gibt keinerlei Gluten in meiner Küche und Kuhmilchprodukte – mit der Ausnahme von Butter und bestimmten Käsesorten – sucht man bei uns im Kühlschrank vergeblich. Wenn wir jedoch essen gehen, irgendwo eingeladen oder im Urlaub sind, machen wir kleine Ausnahmen.

 

Gesund essen im Restaurant? Gar nicht so schwierig, wenn man weiß worauf geachtet werden muss.

Gluten- und Kuhmilchfrei im Restaurant

Wobei es im Restaurant eigentlich gar nicht so schwierig ist gluten- und laktosefrei zu essen. Mit ein paar minimalen Veränderungen, meist ist es nur die Beilage, die umbestellt werden muss, ist fast jedes Essen glutenfrei. Klar, Pizza und Pasta sind raus, aber jegliches Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchte stellen kein Problem dar. Bei den Beilagen gehen außer Nudeln und Spätzle eigentlich fast alle: Reis, Kartoffeln, Quinoa, Gemüse aller Art und vieles mehr. Bei der Soße, sofern eine dabei ist, muss man eventuell nachfragen und gegebenenfalls verzichten. Gleiches gilt beim Salatdressing; ich bestelle Salat immer pur und mache ihn dann selbst mit Essig und Öl an.

 

Da sich viele immer noch nicht vorstellen können, wie man auf unsere Art gesund und trotzdem super lecker kochen, essen und genießen kann, werde ich Euch hier immer wieder einige meiner Rezepte vorstellen. Manche davon sind selbst kreiert, viele habe ich auf meiner Suche nach gesunden Alternativen irgendwo gefunden und etwas abgeändert. Ich freue mich darauf diese jetzt weitergeben zu können und Euch damit bei einem gesünderen Lifestyle zu unterstützen.

Viel Spaß beim Nachkommen.