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Oh Baby Baby, Buggy Buggy

Vor drei Tagen habe ich mir meinen dritten Buggy gekauft. Vielleicht etwas verrückt, ja…aber ganz ehrlich, das liegt einfach daran, dass es super schwierig ist den idealen Begleiter für unterwegs zu finden.  Möglichst klein soll er sein, aber trotzdem über eine großzügige Sitz- und vor allem Liegefläche verfügen. Diese muss auf jeden Fall 180 Grad klappbar sein, also eine vollkommene Schlafposition gewährleisten. Im Idealfall kann man das Dach des Buggys per Reißverschluss verlängern, damit das Kind noch besser schlafen kann. Außerdem muss der Buggy wendig sein und sich auch mit einer Hand lenken lassen, schließlich bin ich das von meinem Kinderwagen gewohnt und will mich im Urlaub nicht herumärgern. Und genau aus diesem Grund möchte ich auch, dass das Zusammen- beziehungsweise Auseinanderklappen des Wagens so einfach wie möglich funktioniert – idealerweise mit einem Handgriff. Im dritten Anlauf hoffe ich nun, den für unsere Zwecke, perfekten Buggy gefunden zu haben.

Damit Ihr Euch eventuelle Fehlkäufe erspart, folgt hier nun eine kurze Zusammenfassung meiner bisherigen Erfahrungen.

 

MOUNTAIN BUGGY NANO

 

Der Mountain Buggy Nano unser erster Buggy, gekauft im Frühjahr 2015, als Maxi neun Monate alt war. Für Flugreisen wirklich geschickt, da man ihn so klein machen kann, dass er mit ins Handgepäck darf. Leider lässt er sich nicht so gut lenken, die Liegefläche ist ab einem bestimmten Alter (18 Monate) zum Schlafen fast zu klein und lässt sich außerdem nicht ganz gerade stellen. Für den Anfang war der Mountain Buggy okay, da wir aber häufig (nicht nur im Urlaub) mit dem schlafenden Maxi essen gegangen sind, war er irgendwann einfach zu klein (und das ausfahrbare Dach fehlte auch).

 

 

PHIL & TEDS SMART

Nachdem der Mountain Buggy für unsere Zwecke einfach zu klein wurde, entschied ich mich im zweiten Anlauf nach einer ausführlichen Beratung für den Phil & Teds Smart in Graphite. Ein, wie ich bis heute finde, super schöner, stylischer Wagen mit riesig großer Liegefläche, die man ganz flach stellen kann und mit einem ausfahrbarem Dach – ein fahrendes Bett quasi. Diese gewaltige Größe wirkt sich leider sehr auf das Gewicht aus: der Phil & Teds ist richtig schwer und auch in zusammengeklappt nicht wirklich handlich.

Leider lässt sich dieser Wagen auch nicht sonderlich gut lenken, was mir anfangs gar nicht so bewusst war, da mein Mountain Buggy ebenfalls nicht besonders wendig ist. Auch das Zusammenklappen geht gar nicht gut, oft klemmt es einfach.

Alles halb so wild, dachte ich, bis ich bei einer Freundin das erste Mal den Valco Baby Snap4 gesehen habe. Alleine wie sie den Buggy aus dem Kofferraum holte und mit einer Hand aufklappte, ließ mich staunen….

 

VALCO BABY SNAP4

Der Valco Baby Snap4 ist nun also mein dritter Anlauf auf der Suche nach dem perfekten Begleiter für den Urlaub beziehungsweise mein Kofferraumwagen, wenn ich keine Lust habe den Donkey einzupacken. Er ist extrem wendig: als ich ihn das erste Mal geschoben habe, bin ich fast vom Glauben abgefallen – das ist ein Buggy?? Er schiebt sich wirklich fast so gut wie mein Bugaboo Donkey (und der fährt absolut butterweich).

Er verfügt über eine große, auf 180 Grad einstellbare Liegefläche (nicht ganz so lang wie beim Phil & Teds, aber ausreichend) und ist dabei trotzdem relativ leicht und vor allem handlich. Mit dem angebrachten Gurt kann man den zusammengeklappten Wagen entweder wie eine Handtasche umhängen oder wie einen Koffer tragen. Das Dach kann verlängert werden, hinten gibt es eine Belüftung sowie ein Guckloch.

Was mich aber fast am meisten begeistert, ist wie super easy man den Wagen mit einem Handgriff öffnen und wieder schließen kann. Ihr merkt schon, ich bin ein Fan.

 

Ich hoffe, ich konnte allen, die auf der Suche nach einem Buggy sind, mit dieser kleinen Zusammenfassung etwas weiterhelfen. Sicherlich sind alle drei Wagen keinesfalls schlecht, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Für unsere Zwecke stimmt beim Valco Baby einfach das Gesamtpaket.

 

*Werbung durch Produktnennung, alle genannten Artikel wurden selbst gekauft.

 

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Reisen mit Kind – Der Langstreckenflug

Jetzt, kurz nachdem wir  von unserer knapp fünfwöchigen Reise in die USA (Florida) zurück sind, finde ich endlich die Zeit, wie auf Instagram versprochen, ein bisschen mehr über den Ablauf unserer Reise, die Planung im Vorfeld, den Flug mit Baby und Kleinkind, etc. zu berichten.

Um alle Infos unterzukommen, werde ich mehrere Posts zu den verschiedenen Themen schreiben. Besonders häufig habt Ihr mich nach dem Langstreckenflug mit Baby und Kleinkind gefragt, weshalb ich direkt damit beginnen werde.

Schon mit Maxi sind wir immer viel geflogen. Bei seinem ersten Flug war er 7 Monate alt. Damals ging es für uns nach Fuerteventura (4 Flugstunden) und ich hatte wirklich großen Respekt davor. Schon mehrfach hatte ich gehört, dass Babies mit dem bei Start und Landung entstehenden Druck auf die Ohren nicht gut zurecht kommen würden. Man gab mir den Tipp unbedingt bei Start und Landung zu stillen bzw. ein Fläschchen zu geben. Meiner Meinung nach der beste Tipp überhaupt, denn weder Maxi noch Karl haben im Flugzeug jemals wegen Druckschmerzen geweint. Bei seinem ersten Langstreckenflug (2015 nach San Francisco) war Maxi, wie Karl dieses Mal, genau 10 Monate alt. Die größte Herausforderung in diesem Alter ist es die Babies zehn Stunden oder mehr  bei Laune zu halten – und das auf engstem Raum.

 

Vor dem Abflug

Kurz vor unserem ersten Langstreckenflug zu viert.

Schon auf dem Weg zum Flugzeug gibt es einige Sachen zu bedenken. Ich persönlich bin ein großer Fan davon mit dem Kinderwagen bis zum Gate zu fahren und alles erst direkt am Flieger abzugeben und dann auch direkt nach der Landung wieder zu bekommen. So sind die Kids gleich versorgt, man muss das Baby nicht tragen, hat man doch sowieso schon genug zu schleppen, und das Kleinkind kann nicht davon laufen. Ich habe zwar auch schon einige Mamas gesehen, die in sich in dieser Situation mit einer Trage behelfen, ich persönlich finde einen Kinderwagen aber viel geschickter, weil ich darauf auch noch Tasche, Jacken o.ä. abladen kann und nicht so viel schleppen muss. Unser Kinderwagen (Bugaboo Donkey) ist zweiteilig, sprich Sitze und Gestell können getrennt werden. Während wir das Gestell einfach nur zusammenklappen, verpacken wir die Sitze immer noch einmal extra in einer Tasche zum Schutz. Dieses Mal wurde das Gestell unseres Kinderwagens leider verbogen. Ich habe versucht den Schaden bei der Fluggesellschaft (Lufthansa) einzureichen, leider haben wir erst spät gemerkt, dass der Wagen kaputt ist, so dass wir nicht innerhalb der Frist von sieben Tagen lagen. Ich gebe Euch also den nahliegenden Tipp, den Wagen direkt nach der Ankunft auf ALLE Funktionen zu überprüfen, auch die, die man in diesem Moment nicht unbedingt braucht. Unser Donkey war nämlich fahrtüchtig und sah auf den ersten Blick heil aus, erst als ich ihn schmal stellen wollte, stellte ich mit Schrecken fest, dass das Gestell dermaßen verbogen war, dass man es nicht mehr zusammen schieben konnte. Mein Fazit: ich würde nicht mehr mit dem “guten” Kinderwagen fliegen, sondern lieber mit einem billigen Reisebuggy.

Den Maxi-Cosi, den wir bisher auf wirklich jeder Flugreise dabei hatten, geben wir je nach Fluggesellschaft entweder mit den Koffern oder am Sperrgepäckschalter auf. Dieser kam bisher immer heil ans Ziel, obwohl wir keine extra Schutztasche verwenden. Für Maxi hatten wir keinen Kindersitz dabei, den haben wir vom Mietwagenverleih (in diesem Fall Alamo) geliehen.

 

Über den Wolken

Beste Stimmung an Bord.

Im Flugzeug hatten wir dieses Mal drei Sitzplätze gebucht. Da Karl noch unter zwei Jahren ist, konnte er fast umsonst, dafür aber ohne eigenen Sitz mitfliegen. Dementsprechend saß er die meiste Zeit auf meinem Schoß, manchmal auf dem Boden vor unseren Sitzen, da wir glücklicherweise die erste Reihe mit mehr Beinfreiheit reservieren konnten.

Maxi (knapp 3,5 Jahre) war auf dem Flug super einfach zu besaßen. Er durfte sich im Board-TV Filme aussuchen und war damit erst einmal glücklich. Wir hatten aber auch das iPad mit diversen Filmen und Spielen (sehr zu empfehlen, auch schon für kleinere Kinder, sind die Apps TioMio, RioMio, BioMio) dabei, für den Fall, dass es an Board nichts Geeignetes für ihn gibt. Bei kurzen Flügen ist das sowieso sinnvoll, weil es ja keine Fernseher gibt.

Karli mit seinen knapp 10 Monaten war schon wesentlich aufwendiger zu betreuen. Wie bereits erwähnt saß, stand oder lag er die meiste Zeit auf mir. Ich hatte zwar einiges an Spielzeug für ihn dabei, letzten Endes waren jedoch eine PET-Flasche aus dem Duty-Free, eine Packung Tempos und diverse Verpackungsfolien interessanter. Ich glaube man muss ich einfach darauf einstellen, dass der Flug mit einem Baby in diesem Alter (Jünger ist einfacher, dann schlafen sie mehr; älter ist einfacher, weil man dann schon mehr mit ihnen machen kann) etwas anstrengend wird. Selbst wenn das Baby super mitmacht, ist es einfach eine Herausforderung es über einen Zeitraum von zehn Stunden oder mehr bei Laune zu halten. Wenn man sich aber vorher im Klaren darüber ist, dass man nicht wie früher ohne Kind schlafen, essen und filme gucken kann, um dann ganz entspannt aus dem Flieger zu steigen, ist das alles  gar nicht so wild.  Das Schlimmste was man tun kann, ist sich selbst zu stressen, weil man eventuell mit falschen Erwartungen an die Sache heran geht.

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Reisen mit Kindern – AirBnB als Homebase

Dass reisen mit Kindern anders ist, als ohne, muss ich hier keinem erzählen. Es ist definitiv anstrengender, aufwändiger, planungsintensiver und in vielerlei Hinsicht vor allem eines: unberechenbarer. Für viele ein Grund es eventuell nicht zu tun. Ich aber finde reisen mit Kind/Kindern anders, ja – anders schön. Mindestens genauso schön, wenn nicht sogar schöner, denn was gibt es Besseres als wundervolle Momente mit einem geliebten Menschen zu teilen? Genau, wundervolle Momente mit mehreren geliebten Menschen zu teilen, nämlich mit denen, die man am meisten liebt, seinen Kindern.

 

AIRBNB ALS HOMEBASE

Vor unserem Airbnb am Juno Beach (North Palm Beach, Florida).

Damit die Reise für alle so unstressig wie möglich abläuft, haben wir uns dieses Mal dafür entschieden in Florida eine Art “Homebase” für uns zu schaffen. Bei unseren früheren USA-Trips hatten wir stets aus dem Koffer gelebt, waren von Unterkunft zu Unterkunft gezogen und das immer mit Sack und Pack. Nur, dass Sack und Pack damals eben zwei Koffer gewesen waren, während wir dieses Mal neben unseren drei Koffern einen Doppelkinderwagen, einen Spielzeugkoffer, ein Maxi-Cosi und eine monströse Kinderwagentasche mit uns herumschleppen mussten.

Es erschien uns also sinnvoll über die Dauer der gesamten Reise, mal abgesehen von den ersten drei Tagen, die wir im Hotel in Miami verbrachten, ein Airbnb anzumieten. Dabei handelte es sich um eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche, Waschmaschine, Trockner, zwei Bädern, einem kleinem Garten und Terrasse, die sehr zentral gelegen war. Von hier aus konnten wir unsere Ausflüge in den Norden und Süden Floridas unternehmen, ohne immer alles mitnehmen zu müssen. Für unseren 3-Tages-Trip nach Key West zum Beispiel hatte ich alle notwenigen Sachen in einen einzigen Koffer gepackt, der Rest blieb im Airbnbschrank hängen. Da die Lage der Wohnung für unsere Zwecke optimal gewählt war, hatten wir zu keinem unserer Ziele eine längere Anfahrt als drei Stunden – ein Aspekt, der vor allem mit kleinen Kindern beziehungsweise Baby nicht zu vernachlässigen ist.

Ich kann diese Strategie also absolut empfehlen, da zumindest mich das ständige Zusammenpacken aller Sachen unnötig gestresst hätte und wir auf diese Weise trotzdem gut herumgekommen sind und viel gesehen haben. Was genau wir in Florida unternommen haben lest Ihr hier.

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Unser Sabbatmonat

 

Hallo Ihr Lieben,

wie neulich schon mal auf Instagram angesprochen, war unsere Reise nach Florida im Januar kein Urlaub im klassischen Sinne. Zum Einen waren wir dafür fast schon zu lange unterwegs (knapp fünf Wochen), zum Anderen hatte dieser Trip für uns eine ganz besondere Bedeutung.

 

Fünf Wochen am Stück mit dem Papa, von morgens bis abends – besser geht’s nicht.

Als kleine Familie mit einem Papa, der beruflich extrem aktiv ist, ist unser kostbarstes Gut die gemeinsame Zeit, die im Alltag leider manchmal zu kurz kommt. Da der Januar mit schlechtem Wetter, Erkältungsgefahr, etc. nicht unbedingt zu unseren Favoriten gehört, war klar: wenn wir uns eine Familienauszeit nehmen, dann direkt zu Beginn des neuen Jahres.

Der Sinn war es so viel Zeit wie möglich gemeinsam zu verbringen, ganz nebenbei Energie und Vitamin D3 zu tanken und viele neue Ideen und Inspirationen zu bekommen.

 

So weit, so gut. Die Umsetzung eines solchen Trips muss aber natürlich genau geplant werden, denn viereinhalb Wochen Urlaub am Stück sind auch als Selbstständiger nicht immer einfach so machbar. Für mich natürlich schon eher, da ich mit den Jungs zuhause bin und keinerlei beruflicher Verpflichtungen habe. Für meinen Mann war das schon etwas mehr Arbeit, aber wir haben bereits im Sommer begonnen uns Gedanken zu machen, wie das organisiert werden muss und so war bis zum Zeitpunkt unserer Reise alles perfekt geplant.

 

Papa-und-Sohn-Zeit.

Ja, und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Die vergangenen Wochen haben uns als Familie extrem gut getan. Knapp fünf Wochen am Stück immer zusammen zu sein, war eine ganz neue Erfahrung für uns alle. Besonders für Maxi war es super toll immer seinen Papa um sich herum zu haben.Die Bindung der Jungs zum Papa ist durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse intensiver geworden denn je. Wir sind so begeistert von dieser Erfahrung, dass wir schon jetzt dabei sind unseren nächsten Sabbatmonat im Januar 2019 zu planen. Ich kann also allen, die es irgendwie machen können (es gibt fast immer einen Weg, wenn man etwas unbedingt möchte) absolut empfehlen etwas in der Art zu machen.

 

 

 

 

 

Unsere Wahl fiel auf Florida, weil wir Sehnsucht nach Sonne und Meer hatten und uns dort bereits ganz gut auskannten. Auch Thailand und Bali wären in Frage gekommen… vielleicht dann im nächsten Jahr.

 

Juno Beach, Florida.

Ich hoffe ich konnte Euch damit ein bisschen inspirieren. Wie gesagt, wer überlegt so etwas in der Art zu machen, aber noch zögert, dem sei gesagt: macht es, es lohnt sich so auf jeden Fall.

PS: Weitere Artikel über Florida sowie zum Thema Reisen/Fliegen mit Baby/Kleinkind, findet ihr hier.