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Reisen mit Kindern – AirBnB als Homebase

Dass reisen mit Kindern anders ist, als ohne, muss ich hier keinem erzählen. Es ist definitiv anstrengender, aufwändiger, planungsintensiver und in vielerlei Hinsicht vor allem eines: unberechenbarer. Für viele ein Grund es eventuell nicht zu tun. Ich aber finde reisen mit Kind/Kindern anders, ja – anders schön. Mindestens genauso schön, wenn nicht sogar schöner, denn was gibt es Besseres als wundervolle Momente mit einem geliebten Menschen zu teilen? Genau, wundervolle Momente mit mehreren geliebten Menschen zu teilen, nämlich mit denen, die man am meisten liebt, seinen Kindern.

 

AIRBNB ALS HOMEBASE

Vor unserem Airbnb am Juno Beach (North Palm Beach, Florida).

Damit die Reise für alle so unstressig wie möglich abläuft, haben wir uns dieses Mal dafür entschieden in Florida eine Art “Homebase” für uns zu schaffen. Bei unseren früheren USA-Trips hatten wir stets aus dem Koffer gelebt, waren von Unterkunft zu Unterkunft gezogen und das immer mit Sack und Pack. Nur, dass Sack und Pack damals eben zwei Koffer gewesen waren, während wir dieses Mal neben unseren drei Koffern einen Doppelkinderwagen, einen Spielzeugkoffer, ein Maxi-Cosi und eine monströse Kinderwagentasche mit uns herumschleppen mussten.

Es erschien uns also sinnvoll über die Dauer der gesamten Reise, mal abgesehen von den ersten drei Tagen, die wir im Hotel in Miami verbrachten, ein Airbnb anzumieten. Dabei handelte es sich um eine Wohnung mit zwei Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche, Waschmaschine, Trockner, zwei Bädern, einem kleinem Garten und Terrasse, die sehr zentral gelegen war. Von hier aus konnten wir unsere Ausflüge in den Norden und Süden Floridas unternehmen, ohne immer alles mitnehmen zu müssen. Für unseren 3-Tages-Trip nach Key West zum Beispiel hatte ich alle notwenigen Sachen in einen einzigen Koffer gepackt, der Rest blieb im Airbnbschrank hängen. Da die Lage der Wohnung für unsere Zwecke optimal gewählt war, hatten wir zu keinem unserer Ziele eine längere Anfahrt als drei Stunden – ein Aspekt, der vor allem mit kleinen Kindern beziehungsweise Baby nicht zu vernachlässigen ist.

Ich kann diese Strategie also absolut empfehlen, da zumindest mich das ständige Zusammenpacken aller Sachen unnötig gestresst hätte und wir auf diese Weise trotzdem gut herumgekommen sind und viel gesehen haben. Was genau wir in Florida unternommen haben lest Ihr hier.

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Unser Sabbatmonat

 

Hallo Ihr Lieben,

wie neulich schon mal auf Instagram angesprochen, war unsere Reise nach Florida im Januar kein Urlaub im klassischen Sinne. Zum Einen waren wir dafür fast schon zu lange unterwegs (knapp fünf Wochen), zum Anderen hatte dieser Trip für uns eine ganz besondere Bedeutung.

 

Fünf Wochen am Stück mit dem Papa, von morgens bis abends – besser geht’s nicht.

Als kleine Familie mit einem Papa, der beruflich extrem aktiv ist, ist unser kostbarstes Gut die gemeinsame Zeit, die im Alltag leider manchmal zu kurz kommt. Da der Januar mit schlechtem Wetter, Erkältungsgefahr, etc. nicht unbedingt zu unseren Favoriten gehört, war klar: wenn wir uns eine Familienauszeit nehmen, dann direkt zu Beginn des neuen Jahres.

Der Sinn war es so viel Zeit wie möglich gemeinsam zu verbringen, ganz nebenbei Energie und Vitamin D3 zu tanken und viele neue Ideen und Inspirationen zu bekommen.

 

So weit, so gut. Die Umsetzung eines solchen Trips muss aber natürlich genau geplant werden, denn viereinhalb Wochen Urlaub am Stück sind auch als Selbstständiger nicht immer einfach so machbar. Für mich natürlich schon eher, da ich mit den Jungs zuhause bin und keinerlei beruflicher Verpflichtungen habe. Für meinen Mann war das schon etwas mehr Arbeit, aber wir haben bereits im Sommer begonnen uns Gedanken zu machen, wie das organisiert werden muss und so war bis zum Zeitpunkt unserer Reise alles perfekt geplant.

 

Papa-und-Sohn-Zeit.

Ja, und was soll ich sagen, es hat funktioniert. Die vergangenen Wochen haben uns als Familie extrem gut getan. Knapp fünf Wochen am Stück immer zusammen zu sein, war eine ganz neue Erfahrung für uns alle. Besonders für Maxi war es super toll immer seinen Papa um sich herum zu haben.Die Bindung der Jungs zum Papa ist durch die vielen gemeinsamen Erlebnisse intensiver geworden denn je. Wir sind so begeistert von dieser Erfahrung, dass wir schon jetzt dabei sind unseren nächsten Sabbatmonat im Januar 2019 zu planen. Ich kann also allen, die es irgendwie machen können (es gibt fast immer einen Weg, wenn man etwas unbedingt möchte) absolut empfehlen etwas in der Art zu machen.

 

 

 

 

 

Unsere Wahl fiel auf Florida, weil wir Sehnsucht nach Sonne und Meer hatten und uns dort bereits ganz gut auskannten. Auch Thailand und Bali wären in Frage gekommen… vielleicht dann im nächsten Jahr.

 

Juno Beach, Florida.

Ich hoffe ich konnte Euch damit ein bisschen inspirieren. Wie gesagt, wer überlegt so etwas in der Art zu machen, aber noch zögert, dem sei gesagt: macht es, es lohnt sich so auf jeden Fall.

PS: Weitere Artikel über Florida sowie zum Thema Reisen/Fliegen mit Baby/Kleinkind, findet ihr hier.